Anmerkungen des UWV-Fraktionsvorsitzenden Uwe Wegner

3. April 2023

Lesen Sie hier den Wortlaut die Ausführungen der UWV-Fraktion für die Ablehnung des Haushaltes 2023:


"Frau Horst,

sehr geehrte Herren Beigeordnete Eskes und Derichs,

geschätzte Kolleginnen und Kollegen des Rates,

meine Damen und Herren,

 

ich möchte mich zunächst bei allen Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung für ihre Arbeit und Mühe zur Erstellung des Haushaltsplanes und der Haushaltssatzung bedanken. Ich weiß diese Arbeit zu schätzen, unabhängig von dem Ergebnis und der finalen Einschätzung dieses Werkes.

 

Ich danke an dieser Stelle auch einigen Mandatsträgern aus den anderen Fraktionen. Insbesondere richtet sich mein Dank an den Kollegen Bernd Giesen. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 16.03. hat er mich mit seiner umfassenden und detaillierten Wortmeldung einerseits in meinen Zweifeln am Haushalt bestätigt, andererseits aber ebenso - vermutlich unbewusst - mir auch in mein Gewissen geredet. Er sprach u. a. davon, dass ein Haushalt den Grundsätzen von Klarheit und Wahrheit gerecht werden muss.

 

War ich bis zu diesem Zeitpunkt zugegebenermaßen noch etwas hin- und hergerissen, ob ich persönlich dem Haushaltsentwurf werde zustimmen können, waren es neben diesen Worten auch weitere Wortmeldungen aus anderen Fraktionen sowie im weiteren Sitzungsverlauf für mich unbefriedigende Antworten der Hauptverwaltungsbeamtin, Frau Horst, die mir nach einer nicht besonders guten Nacht haben klar werden lassen: diesem Haushalt werde ich nicht zustimmen können. Ich kann dies mit meinem Gewissen und mit dem von mir geleisteten Eid leider nicht vereinbaren.

 

Dabei geht es mir, wie auch den anderen Mitgliedern meiner Fraktion, nicht nur um einzelne Positionen im Haushalt, sondern um einige grundsätzliche Aspekte.

 

Dazu ein kurzer Rückblick: wir haben als Neulinge im Rat dem Haushalt 2021 zugestimmt. Wir taten dies unter dem Aspekt, vertrauensvoll miteinander arbeiten zu wollen: mit allen anderen Fraktionen, mit der Verwaltung gemeinsam. Wir haben unsere Zustimmung seinerzeit als Vertrauensvorschuss verstanden und uns auch so geäußert.

 

Dem Haushalt 2022 haben wir ebenfalls zugestimmt. Insbesondere, weil uns hier das Thema „Mobilitätskonzept“ wichtig war, und die Einstellung der hierfür erforderlichen Mittel im Haushalt erfolgte. Hier wurde uns erklärt, dass das Mobilitätskonzept nach Genehmigung des Haushaltes – voraussichtlich im Sommer – beauftragt werden könne.

 

Aber was ist seitdem geschehen, was veranlasst uns nun dem Haushalt 2023 nicht zuzustimmen?

 

Ich möchte nicht alle in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses detailliert geäußerten Kritikpunkte am Haushalt, sowie der weiteren, der mittelfristigen Finanzplanung wiederholen, sondern exemplarisch zwei Aspekte erwähnen: die in der Höhe in diesem Jahr nach menschlichem Ermessen nicht realisierbaren Einnahmen aus Grundstücksverkäufen und eine mutmaßlich zu gering eingeschätzte Erhöhung der Löhne und Gehälter des Personals.

 

Wir kommen als UWV-Fraktion im Ergebnis zu der Feststellung, dass uns der zur Beschlussfassung vorlegte Entwurf, nicht der Ehrlichkeit, nicht dem Grundsatz an Wahrheit entspricht, den wir uns vorstellen.

 

Ich habe Verständnis, wenn einige nun Kritik an uns üben wollen und werden. Ich kenne aus meiner politischen Erfahrung auch viele Argumente:

  • · es ist ja nur ein Plan, entscheidend ist am Ende doch ein Ergebnis, wir sparen am Ende an anderen Stellen ein, etwa wenn wir feststellen dass wir mehr Personalaufwendungen haben,
  • · wir steuern nach, wenn wir absehen, dass wir weniger Einnahmen aus Grundstücksverkäufen erzielen.
  • · Wir müssen doch einen ausgeglichenen Haushalt darstellen, etc. …

 Man kann sicher auch kosmetische Eingriffe und Verschiebungen vornehmen, etwa statt der vielen Einnahmen aus Grundstücksverkäufen dort weniger Einnahmen kalkulieren und stattdessen auf dem Papier von mehr Einnahmen aus der Gewerbesteuer ausgehen. Man kann auch beschließen, dass man jede Ausgabe über 100.000,-- € noch einmal unter den Vorbehalt einer Beschlussfassung des Rates stellt. Aber in unseren Augen macht das den Haushaltsentwurf damit weder besser, noch ehrlicher.

 

Ich weiß auch, es ist einfach zuzustimmen und anschließend mit dem Finger auf diejenigen zu zeigen, die sich dem Haushalt vermeintlich verwehren. Ich kenne die Situation und die Argumente aus meiner persönlichen politischen Vergangenheit sehr genau. Es ist vielleicht der vielfach „gelernte“, der „geübte politische Reflex“, einem Haushalt zuzustimmen, weil es ein komplexes Zahlenwerk ist, man keine Alternativen sieht, man sich gerne nach Harmonie, nach Einvernehmen sehnt oder was auch immer.

 

Nachdem ich aber nicht mehr Parteigebunden bin, ist das jedoch nicht mehr meine vorherrschende Sichtweise. Als „Unabhängiger Wähler“ sehe ich manches mittlerweile anders, als es die traditionellen Parteien vielleicht seit jeher, vielleicht aus Tradition und geübter Praxis tun.

Ich bin, ob es einige glauben oder nicht, durchaus ein Freund von Harmonie. Aber: ich bin weder von ihr abhängig noch sehe ich es als Verpflichtung an, nach ihr zu streben. Ich fühle mich als Ratsmitglied ausschließlich in der Verpflichtung, nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle der Menschen zu handeln.

 

Der vorgelegte Haushaltsentwurf wird meinen Ansprüchen und denen meiner unabhängigen Mitstreiter leider nicht gerecht. Das habe ich erläutert.

 

Es gibt aber weitere Aspekte, warum die UWV diesem nicht zustimmen kann. Hier fühlen wir uns, jeder für sich einzeln als Ratsmitglied genommen, in unseren Rechten eingeschränkt.

 

Ich höre immer wieder, auch aus anderen Fraktionen, dass der Rat eine Art Aufsichtsrat für die Verwaltung sei. Ich will das nicht kommunalrechtlich diskutieren, aber ich halte diese Formulierung für durchaus zutreffend.

 

Wenn aber dem Rat insgesamt und mir als einzelnes Ratsmitglied Informationen vorenthalten werden, dann kann ich meiner Kontrollfunktion, die eindeutig in der Gemeindeordnung beschrieben ist, nicht vollumfänglich nachkommen.

 

Wenn sich, auch absolut konform mit § 1 unserer Geschäftsordnung, Ratsmitglieder dazu entscheiden Ihre Sitzungsunterlagen nicht elektronisch zu erhalten, sondern in Papierform, so löst es bei mir Irritationen aus, wenn diesen der Haushaltsplan in Papierform nicht ausgehändigt wird. Der Verweis, sie könnten doch elektronisch alles nachlesen, geht am Einwand der Kollegen vorbei und stellt für mein Empfinden einen unzulässigen Eingriff in die Art und Weise der Ausübung des Mandates dar.

 

Wenn die Verwaltung nach einem Beschluss des Rates am 26.01. die Vorlage bestimmter Dokumente an den Rat vornehmen muss, es weder Beanstandung noch Widerspruch der Hauptverwaltungsbeamtin an diesem Beschluss gibt, es in meiner Mail am 09.02., also zwei Wochen nach dem Beschluss, plötzlich heißt einige Dokumente – nämlich die Jahresberichte der Feuerwehr - wären gar nicht existent, so löst das in mir mehr als Verwunderung aus.

 

Spätestens wenn sich dann in der Ratssitzung am 23.02.2023 herausstellt, dass es sehr wohl diese Jahresberichte der Feuerwehr gibt, diese aber schlichtweg als nicht existent bezeichnet werden, weil sie von der Hauptverwaltungsbeamtin Horst nicht autorisiert seien, so fühle ich mich - vorsichtig ausgedrückt – als Ratsmitglied verschaukelt.

 

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 16.03.2023 mussten wir zudem auf meine Nachfrage erfahren, dass die Hauptverwaltungsbeamtin auch den Beschluss des Rates vom 09.03.2023 bezüglich einer aktualisierten Mängelliste mit Lösungsvorschlägen der Feuerwehr offenkundig ebenfalls nicht gedenkt umzusetzen, zumindest bis auf weiteres nicht. Da ein Gespräch mit dem Kreisbrandmeister stattgefunden habe und dieser in dem Thema involviert sei, handele es sich um ein laufendes Verfahren, das Dokument werde daher erstmal nicht bereitgestellt.

 

Mit derart fadenscheinigen Argumentationen wäre es m. E. einem Bürgermeister jederzeit und zu jedem Thema möglich, wesentliche Informationen den von der Bürgerschaft gewählten Vertretern vorzuenthalten und auf diese Weise nach eigenen Vorstellungen Ratsbeschlüsse zu beeinflussen. Schlussendlich würde dieses Tor und Tür öffnen, potentiell unbequeme Dokumente unter Verschluss zu halten. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass dies ein mit dem Kommunalrecht in Einklang stehendes Vorgehen sein kann.

 

Auch die Verabschiedung des Haushaltes ist ein Ratsbeschluss. Ich habe die Aussage von Herrn Beigeordneten Derichs im Kopf, der erklärte, dass es keine Mängel bei der Feuerwehr gäbe, die sich nicht mit Geld lösen ließen. Ich kann mangels einiger Unterlagen nicht prüfen und feststellen, ob die gewählten Ansätze im Haushalt für den Bereich der Feuerwehr nun korrekt sind, ob sie ausreichen um die Mängel zu beheben. Mir fehlen dazu schlicht wesentliche Informationen, die mir als Ratsmitglied bewusst vorenthalten werden.

 

Und noch etwas fehlt mir:

 

Der Rat hat im Januar 2023 beschlossen, dass ihm bis Ende März eine Prioritätenliste der notwendigen Straßensanierungen vorgelegt wird. Denn hier müsse darüber diskutiert werden, ob und in welchem Maße weitere Mittel im Haushalt erforderlich sind. Diesem Beschluss – das ist mit dem heutigen Tage Fakt - ist die Verwaltung nicht nachgekommen. Wir tappen im Dunkeln, was an Sanierungen und in welchem Maße an Kosten auf uns zukommen wird. Stattdessen scheint es so, dass wir uns von Einzelmaßnahme zu Einzelmaßnahme hangeln. Ungeachtet der Tatsache, dass einzelne Maßnahmen dabei sinnvoll sind: ein abgestimmtes Vorgehen, orientiert an sachlich festgestellten Prioritäten, ist das nicht.

Ein Schelm, wer dann noch böses denkt, dass die Ergebnisse des teuren Straßenkatasters seit Herbst 2022 der Verwaltung vorliegen, man die Daten aber nach deren Aussagen noch immer nicht auswerten kann. Zumindest wurden den politischen Entscheidungsträgern bis zum heutigen Tage keinerlei Ergebnisse oder Rückschlüsse hieraus vorgelegt.

 

Unserer Auffassung nach müssen diese Ergebnisse transparent auf den Tisch gebracht werden. Hieraus muss sich eine Prioritätenliste ergeben, die eingebettet in das Mobilitätskonzept in sich erst stimmig wird. Wenn eine Straße saniert werden muss, und da gibt es leider eine Vielzahl in unserer Gemeinde, muss feststehen, in welcher Art und Weise dies erfolgen soll. Sanieren wir eine Straße oder einen Weg nach dem bisherigen Standard und das Mobilitätskonzept rät uns zu einer anderen baulichen Ausführung, etwa Verkehrsberuhigungselementen, setzen wir im Zweifel im wahrsten Sinne des Wortes weiter Geld in den Sand. Das darf nicht unser Kalkül sein.

 

Meine Damen und Herren: man wird am Ende des Jahres wahrscheinlich tatsächlich einen ausgeglichenen, positiven Jahresabschluss präsentieren. Aber zu welchem Preis? Wenn sich an einzelnen Stellen finanzielle Lücken ergeben, werden andere Themen aus dem Haushalt hinten anstehen und nicht mehr in diesem Jahr umgesetzt. Vielleicht getreu dem Umstand, dass man das ja immer so gemacht hätte?

 

Ein Beispiel: letztes Jahr wurden die Ansätze für das Mobilitätskonzept eingespart. Der einstimmige Beschluss des Rates somit weiterhin nicht umgesetzt. Entgegen der eingangs erwähnten Aussage man werde dies nach erfolgter Genehmigung des Haushaltes im Sommer beauftragen. Und so wird es dieses Jahr wohl wieder passieren. Es heißt bereits heute: der Klimamanager soll, obwohl es eine vom Ministerpräsidenten ausgezeichnete Fachkraft für Mobilitätsstrategien im Rathaus gibt, das Thema künftig angehen. Da dessen Stelle aber von anderer Seite gefördert ist, wird er sich logischerweise erstmal – nach notwendiger Einarbeitung – dem Klimaschutzkonzept widmen. Das ist auch gut, denn dafür ist diese Stelle ja auch eingerichtet worden. Glaubt also ernsthaft jemand, dass das Thema Mobilitätskonzept dieses Jahr – trotz Mittel in diesem Haushaltsplan – umgesetzt wird? Ich wage die Prognose: diese Position im Haushalt wird wieder einmal als Einsparposition genutzt.

 

Dies bedeutet allerdings nicht, um es auch klar zu sagen, dass wir den Ansatz der CDU-Fraktion in seiner Intention falsch finden, alle Ausgaben ab 100.000 € unter den Vorbehalt der Bestätigung des Rates zu stellen.

Ich freue mich daher und möchte mich ausdrücklich bei allen anderen Fraktionen bedanken, dass sie meinem in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses geäußerten Vorschlag eines interfraktionellen Austausches über Prioritätensetzung der offenen Beschlüsse offen gegenüber stehen. Ohne das wir sicher sein können, dass uns dieses Unterfangen einvernehmlich gelingt, so halte ich dies für einen ersten wichtigen Schritt. Warum eine solche Initiative in den letzten Jahren nicht längst einmal von Frau Horst als Chefin von Rat und Verwaltung initiiert wurde, bleibt vermutlich ihr Geheimnis. Es lässt aber in Teilen der Bürgerschaft, wie ich feststellen kann, Raum für Spekulationen.

 

Dieser Ansatz alleine macht das grundsätzlich zur Abstimmung stehende Zahlenwerk aber leider auch nicht ehrlicher und besser. Der Haushaltsentwurf und die Zustimmung der breiten Mehrheit im Rat erfolgt also erneut weitestgehend nach dem Motto „Same procedure as every year…“.

Das „immer so“ ist aber nicht das, wofür wir als „Unabhängige“ seinerzeit angetreten sind.

 

Meine Damen und Herren, wir müssten uns alle selber hinterfragen, was wollen wir, was können wir, was ist realistisch, vor allem: was ist den Menschen in unserer Gemeinde gegenüber ehrlich. Und im Zweifel ist es auch der ehrliche Umgang mit den mangelnden Finanzressourcen, die ehrliche Feststellung: wir können mutmaßlich keinen ausgeglichenen Haushalt darstellen. Einen Haushalt in dieser Form zu verabschieden, damit man vermeintlich komplette Handlungsfähigkeit dokumentieren kann, ist und bleibt für mich nur eines: unehrlich.

 

Ich bin sicher, unsere Haltung als UWV werden einige nicht verstehen wollen. Sie werden sagen: „Wo kommen wir denn da hin, wenn wir uns die Chance der Darstellung eines ausgeglichenen Haushaltes vertun?“

 

Ich möchte Ihnen mit den Worten des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Kurt Marti antworten: „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“


Meine Damen und Herren, lassen Sie uns gemeinsam alte, ausgetretene Wege verlassen, die uns dahin geführt haben, wo wir heute sind und lassen Sie uns gemeinsam neu denken und neue Pfade beschreiten. Wir sind den Menschen die Ehrlichkeit schuldig.

 

Vielen Dank.

 

Uwe Wegner   

Fraktionsvorsitzender"



von Frauen in der UWV 31. Juli 2026
Nächster Frauentreff: 11.08.2026 🌸 UWV-Frauentreff – Wir freuen uns auf euch! 🌸 Am Dienstag, den 11.08., um 19 Uhr ist es wieder Zeit für unseren nächsten Frauentreff im Caritas Quartiersbüro Weilerswist. Wie immer möchten wir einen entspannten Abend mit netten Gesprächen, Austausch und viel Zeit zum Kennenlernen verbringen. Egal, ob ihr schon öfter dabei wart oder einfach mal reinschnuppern möchtet – ihr seid herzlich willkommen. Getränke dürfen gerne selbst mitgebracht werden. 😊 Kommt vorbei, bringt gute Laune mit und verbringt ein paar schöne Stunden mit uns. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend mit euch! 💜 Euer UWV-Frauenteam Foto: geralt auf pixabay.de
von Kreisverband 14. Juli 2026
Es gibt Ereignisse, die sich unauslöschlich in das Gedächtnis einer Region einprägen. Die Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 gehört dazu. Fünf Jahre sind vergangen – doch für viele Menschen im Kreis Euskirchen und den benachbarten Regionen ist diese Nacht bis heute nicht vorbei. 26 Menschen verloren allein in unserem Kreis ihr Leben. Familien verloren geliebte Menschen, ihr Zuhause, ihre Erinnerungen und oft auch ihre Lebensgrundlage. Heute halten wir inne. Wir gedenken der Verstorbenen. 🖤 Wir denken an alle, die bis heute mit den Folgen leben. Und wir vergessen niemanden. Die Flut hat unvorstellbares Leid gebracht. Sie hat uns aber auch gezeigt, was unsere Heimat ausmacht: Zusammenhalt, Mitmenschlichkeit und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Unser Dank gilt allen, die damals ohne zu zögern geholfen haben – den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten, Polizei und Bundeswehr, den Hilfsorganisationen, den unzähligen Ehrenamtlichen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Kommunen, den Handwerksbetrieben, Unternehmen, Land- und Forstwirten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit angepackt haben. Ihr Einsatz bleibt unvergessen. Als UWV Kreisverband Euskirchen haben wir die Menschen in dieser schweren Zeit begleitet – und wir fühlen uns auch heute noch verpflichtet. Denn Wiederaufbau endet nicht mit reparierten Straßen oder erneuerten Gebäuden. Wiederaufbau bedeutet auch, Vertrauen zurückzugeben, Sicherheit zu schaffen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Wir werden niemals vergessen, was geschehen ist. Und wir werden nicht aufhören, uns für einen besseren Hochwasser- und Katastrophenschutz, starke Kommunen und eine lebenswerte Heimat einzusetzen. Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen. Unsere Anerkennung gilt allen Helferinnen und Helfern. Und unser Versprechen gilt der Zukunft: Die Flut wird niemals vergessen werden. Die Menschen werden niemals vergessen werden. Und unsere Verantwortung endet nicht.  🖤 Wir erinnern. 🤝 Wir stehen zusammen. 🏡 Wir gestalten die Zukunft. Text: KI-unterstützt
von Ratsfraktion 10. Juli 2026
In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates stand die Zukunft des Projekts „Digitales Lernen“ an der Gesamtschule Weilerswist auf der Tagesordnung. Die UWV hatte sich seinerzeit für die Einführung des Projektes an der Gesamtschule eingesetzt und erreicht, dass Haushaltsmittel eingesetzt werden. Insbesondere um weniger gut situierte Familien zu entlasten. Grundlage der gestrigen Beratung im Rat war die von der Gemeindeverwaltung vorgelegte Beschlussvorlage einschließlich des Konzepts für die Pilotphase sowie des Evaluationsberichts . Im Verlauf der Beratung machte die CDU-Fraktion jedoch deutlich, dass sie vor einer Fortsetzung der Digitalisierung an der Gesamtschule umfangreiche Ergänzungen und Nachbesserungen des bestehenden Konzepts erwartet. Die SPD-Fraktion sprach sich hingegen für eine Fortführung des Projekts aus und wollte die begonnenen Maßnahmen weiterführen. Der Vorsitzende der UVW-Fraktion, Uwe Wegner , unterbreitete daraufhin einen Vermittlungsvorschlag. Dieser sah vor, das Projekt sehr wohl fortzuführen, die Verwaltung aber gleichzeitig zu beauftragen, das Konzept entsprechend den von der CDU formulierten Anforderungen weiterzuentwickeln. Mithin seien die Forderungen der CDU zur Einarbeitung in das Konzept sehr zeitaufwändig, zumal auch ein personeller Wechsel der Schulleitung bevorstehe. Für diesen Vorschlag fand sich jedoch leider keine Mehrheit im Rat. Stattdessen beschloss eine Mehrheit aus CDU, AfD und FDP zunächst diese umfangreiche Überarbeitung des Konzepts einzufordern und bis dahin keine weiteren Mittel für die Ausstattung der Schule mit digitalen Endgeräten bereitzustellen. Nach Meinung der UVW-Fraktion droht mit dieser Entscheidung ein Einstieg in den Ausstieg der Digitalisierung an der Gesamtschule. Fraktionsvorsitzender Uwe Wegner : „Wir haben Verständnis für die CDU-Wünsche zur konzeptionellen Weiterentwicklung. Damit aber eine Fortführung, eine nahtlose Weiterentwicklung auszubremsen, das ist für uns nicht nachvollziehbar. Am Ende leiden hierunter die Schülerinnen und Schüler. Für diese und die Schule selbst ist dies unserer Ansicht nach ein Schlag ins Gesicht.“ Da die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr bereits laufen, werden die von der CDU als Bedingung formulierten Bedingungen die Ausstattung eines weiteren Jahrgangs mit digitalen Endgeräten nicht nur auf unvorhersehbare Zeit verzögern, sondern nach Einschätzung der UWV-Fraktion auch die gesamte weitere Digitalisierung gefährden. Wegner : „Wir befürchten, dass die konkreten Auswirkungen und die gesamte Tragweite des Beschlusses nicht allen Ratsmitgliedern in Gänze bewusst ist.“ Die UWV hat die Sorge, dass diese Entscheidung den Einstieg in einen Ausstieg des digitalen Lernens für alle sein könnte. Bemerkenswert ist aus Sicht der UVW-Fraktion, dass die hierfür notwendigen Haushaltsmittel zuvor vom Gemeinderat – also einschließlich der Stimmen der CDU, AfD und FDP - einstimmig beschlossen worden waren und somit zur Verfügung stünden. Die UWV Weilerswist wird sich weiterhin für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen, damit alle Schülerinnen und Schüler an den Weilerswister Schulen die Chancen des digitalen Lernens nutzen können. Foto: SchoolPRPro auf pixaby.de 
von Ratsfraktion Weilerswist 8. Juli 2026
Aus einer Initiative der UWV-Fraktion wird jetzt ein gemeinsames Projekt aller Fraktionen: Im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität wurde einstimmig beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Weilerswist voranbringen soll. Ausgangspunkt war unser Antrag , die Ladeinfrastruktur in der Gemeinde weiter auszubauen und die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit Energieversorgern nach geeigneten Standorten und Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen. Im Ausschuss wurde deutlich, dass die Verwaltung aktuell keine eigenen Ladesäulen errichten soll. Stattdessen soll sie aktiv auf Energieanbieter zugehen und das Interesse der Gemeinde am weiteren Ausbau öffentlich machen. Nach Angaben der Verwaltung gibt es derzeit rund 40 öffentliche Ladepunkte im Gemeindegebiet, allerdings bislang ohne Interesse weiterer Anbieter an zusätzlichen Standorten. Genau hier setzt der gemeinsame Beschluss an: Künftig wird eine Arbeitsgruppe, bestehend aus der Verwaltung und je einem Mitglied jeder Ratsfraktion, gemeinsam daran arbeiten, Energieversorger für einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur in Weilerswist zu gewinnen. Zusätzlich soll das Interesse der Gemeinde öffentlich kommuniziert werden, um Investitionen zu erleichtern. Dass dieser Weg nun einstimmig beschlossen wurde, ist ein starkes Signal. Die UWV hatte das Thema bereits frühzeitig auf die Tagesordnung gebracht und konkrete Vorschläge für mögliche Standorte sowie den Dialog mit Energieversorgern eingebracht. Aus dieser Initiative ist nun ein gemeinsames Vorgehen aller Fraktionen entstanden. Unser Ziel bleibt klar: Mehr Ladeinfrastruktur für Elektroautos und E-Bikes dort schaffen, wo sie gebraucht wird – pragmatisch, gemeinsam mit Energieversorgern und ohne unnötige Belastung des Gemeindehaushalts. Text: KI-unterstützt Foto: stux auf pixaby.de
von Ratsfraktion 2. Juli 2026
Unsere Sportvereine leisten Tag für Tag wertvolle Arbeit – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Sie schaffen Gemeinschaft, fördern Gesundheit und tragen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben in Weilerswist bei. Deshalb laden die UWV-Fraktion und die FDP-Fraktion im Gemeinderat Weilerswist alle Verantwortlichen der Sportvereine herzlich zu einem gemeinsamen Austausch ein. 📅 Freitag, 10. Juli 2026 🕠 17:30 Uhr 📍 Großer Sitzungssaal des Rathauses Weilerswist Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist eine aktuelle Verwaltungsvorlage , nach der künftig grundsätzlich keine weiteren Maßnahmen an den gemeindlichen Sportstätten vorgesehen sind. Gleichzeitig bestehen weiterhin Fördermöglichkeiten, die neue Perspektiven eröffnen können. Wir möchten deshalb nicht übereinander sprechen, sondern miteinander. Uns interessieren insbesondere: Welche Wünsche haben die Vereine? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf? Welche Investitionen sind erforderlich? Welche Ideen gibt es für die Zukunft unserer Sportanlagen? Unser Ziel ist es, die Anliegen der Vereine kennenzulernen und als Grundlage für unsere weitere politische Arbeit mitzunehmen. Auch Vereine, die bislang keine Einladung erhalten haben, sind ausdrücklich willkommen. Sollte eine Einladung versehentlich nicht angekommen sein, freuen wir uns selbstverständlich dennoch über Ihre Teilnahme. Für unsere Planung bitten wir um eine Anmeldung bis Montag, 6. Juli 2026, möglichst mit Angabe der Personenzahl. Anmeldung u. a. über: uwe.wegner@uwvweilerswist.de Wir freuen uns auf einen offenen und konstruktiven Austausch. Bild: KI-generiert
von Frauen in der UWV 30. Juni 2026
Nächster Frauentreff: 14.07.2026 🌸🌸 UWV Frauentreff 🌸 Am Dienstag, den 14.07.2026, um 19:00 Uhr laden die UWV-Frauen wieder herzlich zum Frauentreff ein. 📍 Neu bei der Caritas im Quartiersbüro Heinrich-Rosen-Allee 6 Bei unserem Frauentreff stehen der persönliche Austausch, gute Gespräche und das Miteinander im Mittelpunkt. Dabei können Themen aus der Gemeinde, gesellschaftliche oder politische Fragen diskutiert werden – genauso willkommen sind aber auch die kleinen und großen Dinge des Alltags, die uns beschäftigen. ☕ Getränke und kleine Snacks sind vor Ort. Wer möchte, kann gerne etwas für sich oder die Gemeinschaft mitbringen. ❗Bitte beachten: Der Frauentreff findet ab sofort nicht nur an einem neuen Ort statt, sondern künftig auch regelmäßig am zweiten Dienstag eines Monats. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen. Foto: geralt auf pixabay.de
von UWV im Kreistag 11. Juni 2026
Andy Bühl bringt wichtiges Zukunftsthema auf die politische Agenda – Zusammenarbeit im Kreis mit der SPD zahlt sich aus Die Sicherstellung der haus- und fachärztlichen Versorgung im Kreis Euskirchen rückt stärker in den Fokus der Kreispolitik. Im Ausschuss für Gesundheit und Bevölkerungsschutz wird sich der Kreis nun intensiv mit der aktuellen Versorgungssituation sowie den zukünftigen Herausforderungen beschäftigen. Für die Unabhängige Wähler-Vereinigung (UWV) ist dies ein wichtiger Erfolg, denn die Initiative für die politische Befassung mit diesem Thema ging ursprünglich von UWV-Kreistagsmitglied Andy Bühl aus. Bereits seit längerer Zeit beobachtet die UWV mit Sorge die Entwicklung der medizinischen Versorgung insbesondere im ländlichen Raum. Praxisnachfolgen werden schwieriger, die Altersstruktur vieler niedergelassener Ärztinnen und Ärzte gibt Anlass zur Sorge und in einzelnen Bereichen zeigen sich bereits erste Versorgungslücken. Gerade für die Menschen im Kreis Euskirchen ist eine wohnortnahe medizinische Versorgung jedoch ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. „Wir dürfen nicht erst handeln, wenn die Versorgungslage kritisch wird. Politik muss Entwicklungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen vorbereiten“, betont Andy Bühl. Da die UWV nach der letzten Kommunalwahl nicht mehr als eigenständige Fraktion im Kreistag vertreten ist, wurde frühzeitig nach Wegen gesucht, wichtige Themen dennoch wirksam in die politische Arbeit einzubringen. Die Entscheidung der beiden UWV-Kreistagsmitglieder Andy Bühl und Uwe Wegner, eng mit der SPD-Fraktion zusammenzuarbeiten, wurde anfangs durchaus kritisch betrachtet. Inzwischen zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass diese Kooperation konkrete Ergebnisse ermöglicht. So konnte die von Andy Bühl angestoßene Diskussion über die zukünftige ärztliche Versorgung über die Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion aufgegriffen und schließlich in einen offiziellen Antrag überführt werden. Dieser sieht unter anderem vor, einen Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein in den Ausschuss einzuladen, um die aktuelle Versorgungslage, die Bedarfsentwicklung sowie mögliche Handlungsoptionen für die Zukunft darzustellen. Darüber hinaus soll auch über die Auswirkungen und Möglichkeiten des nordrhein-westfälischen Landarztprogramms berichtet werden. Dass das Thema schließlich als gemeinsamer Antrag von CDU und SPD eingebracht wurde, unterstreicht nach Auffassung der UWV gerade den Wert der engen Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion. Die Sozialdemokraten haben die Initiative der UWV aufgegriffen und innerhalb der Kreiskoalition vorangetrieben. Dadurch wurde aus einer Idee der UWV ein politischer Vorstoß mit realistischen Umsetzungschancen. Für die UWV ist dies ein gutes Beispiel dafür, wie politische Zusammenarbeit über Fraktions- und Parteigrenzen hinweg funktionieren kann. „Entscheidend ist nicht, wer am Ende unter einem Antrag steht, sondern dass wichtige Themen für die Bürgerinnen und Bürger vorangebracht werden“, erklärt Uwe Wegner. „Genau deshalb haben wir uns für diesen Weg entschieden.“ Die Verwaltung bestätigt in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Themas und kündigt an, dass die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein in der Ausschusssitzung umfassend zur aktuellen Versorgungssituation im Kreis Euskirchen berichten wird. Für die UWV zeigt dieser Vorgang, dass die Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion bereits jetzt konkrete Erfolge hervorbringt. Themen, die den Menschen im Kreis Euskirchen wichtig sind, gelangen auf die politische Tagesordnung und werden mit der notwendigen Aufmerksamkeit behandelt. Gleichzeitig bestätigt sich, dass eine konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit mehr bewirken kann als parteipolitische Abgrenzung. Die UWV wird sich deshalb auch weiterhin mit Nachdruck für eine starke medizinische Versorgung im Kreis Euskirchen einsetzen und die Entwicklung aufmerksam begleiten. Denn eine wohnortnahe ärztliche Versorgung gehört zur Daseinsvorsorge und damit zu den zentralen Aufgaben einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik. (T e xt ist KI- unterstützt ) 
von Ratsfraktion 8. Juni 2026
Die UWV-Fraktion hat für die n ächste Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Umwelt und Wirtschaftsförderung einen Antrag eingebracht, der einen umfassenden Bericht über die Arbeit der Wirtschaftsförderung der vergangenen drei Jahre fordert. Dabei geht es der UWV ausdrücklich nicht um Kritik um der Kritik willen, sondern um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes. "Die Unabhängigen" wollen wissen: ➡️ Welche Aufgaben wurden konkret wahrgenommen? ➡️ Welche Projekte wurden umgesetzt? ➡️ Welche Erfolge konnten erzielt werden? ➡️ Wo liegen Chancen und Entwicklungspotenziale für die Zukunft? Für die UWV ist klar: Wirtschaftsförderung bedeutet weit mehr als die Ansiedlung neuer Unternehmen. Eine moderne Gemeinde muss bestehende Betriebe stärken, Existenzgründungen fördern, Ortskerne beleben und attraktive Rahmenbedingungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen schaffen. Zu den Zielen der UWV gehören unter anderem: ✔️ ein zentraler Ansprechpartner für Unternehmen und Investoren ✔️ schnellere und digitale Verwaltungsabläufe ✔️ die Belebung leerstehender Ladenlokale ✔️ die Unterstützung lokaler Gewerbetreibender ✔️ regelmäßige Netzwerktreffen für Unternehmen ✔️ die Nutzung von Förderprogrammen ✔️ attraktivere Ortskerne ✔️ mehr Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit Sandra Fritzler , sachkundige Bürgerin der UWV, erklärt: "Weilerswist hat enormes Potenzial. Damit wir dieses Potenzial bestmöglich nutzen können, müssen wir wissen, wo wir stehen und welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen. Transparenz schafft Vertrauen und bildet die Grundlage für gute Entscheidungen. Mir ist besonders wichtig, dass wirtschaftliche Entwicklung allen Menschen zugutekommt – dazu gehören für mich auch Barrierefreiheit, lebendige Ortskerne und eine hohe Lebensqualität für Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen." Die UWV möchte mit dem Antrag eine sachliche Grundlage schaffen, um die Wirtschaftsförderung künftig noch zielgerichteter auszurichten und Weilerswist als attraktiven Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Welche Ideen haben Sie für die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinde? Was sollte aus Ihrer Sicht verbessert werden? Foto: markusspiske auf pixaby.de 
von Ratsfraktion Weilerswist 7. Juni 2026
Die UWV-Fraktion im Rat der Gemeinde Weilerswist beantragt, das Thema „Errichtung von Ladesäulen“, in der nächsten Sitzung des Fachausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 02.07.2026 in einem gesonderten Tagesordnungspunkt zu behandeln. „Wir sind der Meinung, dass die Infrastruktur für Ladesäulen in Weilerswist ausgebaut werden sollte“, erläutert Uwe Wegner, Fraktionsvorsitzender der UWV-Fraktion. „Daher fordern wir, im nächsten Fachausschuss folgende Beschlüsse zu fassen.", so Wegner weiter. Die Errichtung von Ladesäulen an dafür geeigneten Standorten. Diese könnten z.B. der Parkplatz am Rathaus, der P&R Parkplatz am Bahnhof oder der Parkplatz an der Gesamtschule sein. Die Prüfung durch die Verwaltung und die Suche nach weiteren geeigneten Standorten im gesamten Gemeindegebiet Die Verwaltung nimmt Kontakt zu den Energieversorgern auf, um die Umsetzung zu eruieren. Dabei soll sich die Prüfung bevorzugt auf regionale Anbieter und Öko-Strom-Produktion/-Einspeisung beziehen. „Seit dem 19. Mai kann beim Kauf eines Neufahrzeugs mit Elektromotor eine staatliche Förderung beantragt werden. Diese Förderung ist für die nächsten drei Jahre vorgesehen. Es ist daher zu erwarten, dass der Anteil der Elektroautos in der nächsten Zeit zunimmt.“, erklärt Wegner. „Wir, die UWV-Fraktion, sind der Meinung, dass die Gemeinde Weilerswist sich am Ausbau der Ladeinfrastruktur beteiligen sollte. Außerdem wäre es sicherlich förderlich, wenn Weilerswist sich auf diese Weise am Klimaschutz beteiligen würde.“, so Lydia Uschmann, sachkundige Bürgerin für die UWV-Frakion. Foto: stux auf pixaby.de
von Frauen in der UWV 27. Mai 2026
Nächster Frauentreff: 09.06.2026 🌸 UWV Frauentreff 🌸 Herzliche Einladung zu unserem nächsten Frauentreff! 📅 Dienstag, 09.06.2026 🕖 19:00 Uhr 📍 Caritas-Quartiersbüro Weilerswist Heinrich-Rosen-Allee 6 ⚠️ Wichtig – bitte beachten: Wir haben eine neue Location und einen neuen Turnus! 👉 Ab sofort treffen wir uns nicht mehr am 1. Dienstag, sondern immer am 2. Dienstag im Monat. Unser Frauentreff ist kein reines Politik-Treffen – im Mittelpunkt stehen Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung 💬✨ Trotzdem freuen wir uns, wenn du Fragen, Themen oder Anliegen mitbringst – egal ob persönlich, gesellschaftlich oder politisch. 💧 Wasser und Apfelschorle sind vor Ort vorhanden. Wer darüber hinaus etwas anderes trinken möchte, bringt sich bitte gerne selbst etwas mit. 🍪 Auch kleine Snacks dürfen sehr gerne mitgebracht werden. Freu dich auf einen offenen, ehrlichen Austausch, neue Impulse und eine starke Gemeinschaft. Egal ob du einfach mal rauskommen, dich vernetzen oder deine Gedanken teilen möchtest – du bist herzlich willkommen! 👉 Komm vorbei, so wie du bist. Wir freuen uns auf dich! 💜 Foto: geralt auf pixabay.de