Rat beschließt Grundstückskauf für die Feuerwehr

4. Oktober 2024

Einwände von SPD und CDU erweisen sich als unbegründet


Der Rat der Gemeinde Weilerswist hat in seiner Sitzung am 26.09.2024 eine wichtige Entscheidung zur Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr und damit zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger getroffen und damit endgültig den Weg für einen neuen Feuerwehr-Standort frei gemacht.


Widerlegt werden konnte in der Sitzung die von CDU und SPD in den Raum gestellten Aussagen, das dort das Baurecht mehr als fraglich sei.  Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst konnte deutlich darlegen, wie die Ausgangs-- und Rechtslage ist. Auch die Frage nach einer vermeintlich sinnhafteren, kleineren Grundstücksfläche konnte ebenfalls geklärt werden. Am Ende blieb vom gemeinsamen Antrag der CDU mit der SPD nicht mehr viel übrig. Vielmehr lief dieser komplett ins Leere. Daran konnte auch der mutmaßliche Versuch einer Schadensbegrenzung dem Antrag eine Teil-Sinnhaftigkeit zu verleihen nichts mehr retten: So sollten nach Vorstellung von CDU und SPD zumindest bereits längst beschlossene und in der Abarbeitung befindliche Arbeitsaufträge an die Verwaltung erneut abgestimmt werden. Die anderen Fraktionen schlossen sich derart unnötigen, Wiederholungsbeschlüssen nicht an. Der Ankauf wurde sodann, trotz anfangs heftiger Diskussionen am Ende dann doch sogar einstimmig beschlossen. Ein Indiz, dass man selber eingesehen hatte, dass die Argumente entkräftet waren.


Angesichts der Tatsache, dass nach Auffassung der Unabhängigen Wähler-Vereinigung (UWV) im Vorfeld der Ratssitzung mit gewissen Halbwahrheiten ein falsches Bild über Sinn und Unsinn des Grundstücksankaufs skizziert wurde, hier einmal eine Darstellung der sehr komplexen Grundlagen für diesen Beschluss.

Die Länge der Darstellung ist leider der Komplexität geschuldet. In der Realität sind die Umstände selten so einfach, wie es banale, simpel klingende Parolen vermuten lassen. Die UWV ist grds. immer bereit ihr Abstimmungsverhalten zu erläutern. In diesem Falle, wo eine Entscheidung möglicherweise nicht dem durch Parolen nachgebenden "Main-Stream" folgt, ist eine wirklich umfassende Erläuterung umso notwendiger. Dabei seien auch auf Aussagen der Bürgermeisterin und des Wehrleiters der Feuerwehr aufgenommen:


Ist das alles überhaupt notwendig?


Die Realisierung einer neuen Feuerwache muss klar unter strategischen Gesichtspunkten der Gefahrenabwehr für die Gemeinde Weilerswist erfolgen. Daher ist das an der K 11 liegende und vermeintlich strittige Grundstück bestens geeignet. Es orientiert sich streng an den Ergebnissen des geltenden Brandschutzbedarfsplans. An diesem Fakt kam und kommt auch die im Laufe diesen Jahres von CDU und SPD durchgedrückte Bedingung das Grundstück nicht zu kaufen, wenn der nächste Brandschutzbedarfsplan das Grundstück als für die Feuerwehr ungeeignet einstuft, nicht umhin. Der nächste Brandschutzbedarfsplan wird eine solche Aussage nicht treffen.


Die Planung einer am Bedarf ausgerichteten Feuerwache, die eine Weiterentwicklung für zukünftige Entwicklungen im Bereich Gefahrenabwehr zulässt, ist in unserer Gemeinde unumgänglich. Ein neuer Feuerwehrstandort muss mindestens für die nächsten 50 Jahre geeignet sein. Hierbei haben eine Menge weiterer Faktoren Einfluss: sei es in Zukunft einmal die Frage, ob eine mit hauptamtlichen Kräften besetzte Feuerwehr von Nöten ist, die stetig steigenden Anforderungen an das Gebäude, etwa wegen Fahrzeuggrößen und Ausstattung, etc.; 


Warum aber genau dieser Standort?


Die Feuerwehrgerätehäuser in Vernich und Weilerswist sind mit Blick auf die aktuellen und zu erwartenden Anforderungen an Feuerwehrgerätehäuser veraltet. Bei der Lage des Feuerwehrgerätehaus Weilerswist sind schon jetzt aufgrund der langen Schließzeiten die Einhaltung der erforderlichen Rüstzeiten gefährdet. Das Feuerwehrgerätehaus Vernich liegt im Hochwassergebiet. Mit der zu erwartenden dichteren Vertaktung der Bahnstrecke Köln-Trier ist mit häufigeren Schließungen des Bahnübergangs Bonner Straße zu rechnen. Dies wird die schon heute bedenkliche Situation für die Gefahrenabwehr verschärfen. Der Rat hat in den letzten Jahren daher immer einstimmig konsequent das Ziel beschrieben: den Neubau einer großen Feuerwache mit perspektivischer Zusammenlegung der Löschgruppen Weilerswist und Vernich sowie ein zentraler Standort für Werkstätten und Sonderausrüstung. Dahinter steht auch die Absicht, durch eine perspektivische Zusammenlegung Synergieeffekte zu nutzen. 


Welche Diskussionen gab es in der Vergangenheit?


Im Jahre 2016 wurden unter Einsatz einer speziellen Software verschiedene Standorte durch die damalige Wehrleitung geprüft. Im September 2016 wurde einer Arbeitsgruppe, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr und der Politik, die Ergebnisse präsentiert. Hieraufhin wurde der Standort an der K11 für die strategischen Ziele als am besten geeigneter Standort festgelegt und folgerichtig in den Brandschutzbedarfsplan aufgenommen. Dieser hat weiterhin Gültigkeit. An diesem logischen Konsens hat bis vor wenigen Monaten keine der im Rat vertretenen Fraktionen gerüttelt. Zufall oder nicht: erst mit zunehmender zeitlicher Nähe zur Kommunalwahl 2025 geriet dieser Konsens sukzessive in Wackeln. 


Wie ist die aktuelle Rechtslage?


Es wurde von CDU und SPD zuletzt in den Raum gestellt, es sei unklar, ob überhaupt auf dem Grundstück gebaut werden dürfe. Die Bürgermeisterin führte hierzu zunächst aus, dass es aktuell keinen ernsthaften Handlungsbedarf, gebe die Planungen und Absichten zu verändern. Zunächst haben sich die strategischen Ziele nicht verändert. Der strategisch optimale Standort an der K11 liegt baurechtlich im sog. Außenbereich. Richtig ist: das Bundesbaugesetz sieht keine sog. Privilegierung für Feuerwachen im Außenbereich vor. Deshalb wurde in der Vergangenheit, über alle Fraktionen hinweg alles unternommen eine landesplanerische Lösung für das Planungsrecht zu erlangen. Gemeinsam mit Landtagsabgeordneten und dem Städte- und Gemeindebund NRW wurden in unzähligen Gesprächen und Schreiben das Ziel verfolgt, Sonderflächen für Feuerwachen landesweit ausweisen zu können. Dies erfolgte schlussendlich über Regelungen unter Ziel 2-3 zum Landesentwicklungsplan (LEP) . Daraufhin beschloss der Rat der Gemeinde Weilerswist - übrigens auch einvernehmlich - die Flächennutzungsänderung (FNP-Änderung) für den allgemein favorisierten Standort. Nach Durchführung dieses Verfahrens wurde die Flächennutzungsplanänderung genehmigt. So wurde der Weg für den nächsten Schritt, den Grunderwerb, frei. 


Korrekt ist durchaus ebenfalls: am 21. März 2024 entschied das OVG Münster, dass die Regeln zu Sonderflächen „Erneuerbare Energien“, die unter Ziel 2-3 zum Landesentwicklungsplan aufgeführt waren nicht "auskömmlich" begründet waren. Zunächst mit davon betroffen: alle weiteren Regelungen unter Ziel 2.3. Demnach bezeichnet die Gemeindeverwaltung den aktuellen FNP für die Sonderfläche „Feuerwache“ aktuell als schwebend unwirksam. Die Bezirksregierung Köln hat im Vorfeld der Ratssitzung vom 26.09.2024 die von CDU und SPD geäußerten Bedenken jedoch in Bezug auf einen möglichen Bauantrag nicht geteilt!


Mit der Genehmigung des nicht aufgehobenen FNP wurde die Nutzung des Grundstücks für „Feuerwache“ festgelegt. Rat und Grundstückseigentümer verständigten sich darauf, dass die Wertermittlung für das Grundstück durch den Gutachterausschuss des Kreises erfolgen sollte. Das Verkaufsangebot des Eigentümers wird diesem Gutachten gerecht . Behauptungen, das Grundstück sei zu teuer, die Gemeinde würde etwas über Wert ankaufen, sind somit unzutreffend. Der Rat stand also in seiner Sitzung am 26.09.2024 vor folgenden Alternativen zur Entscheidung:


"1. Erwerb des ganzen Grundstücks.

2. Erwerb eines Teilgrundstücks. Die Teilung erfolgt dann parallel zur K11. Der Eigentümer behält das Grundstück, das an die K 11 angrenzt. Der jetzige Eigentümer behält ein Grundstück von mindestens 2 ha. Der jetzige Eigentümer möchte den gutachterlich festgestellten Wert in einem oder mehreren Grundstücken."


Die Konsequenzen bei einem solchen Teilkaufs laut Verwaltung u. a.:

  • "Die Lage Richtung Erft ist aus einsatztaktischen Gründen seitens der Wehrleitung nicht akzeptabel.
  • Der FNP muss neu angepackt werden. Wegen der schwebenden Unwirksamkeit müsste die Bezirksregierung dann die Genehmigung für die komplette Fläche aufheben. 
  • Im weiteren Verlauf müsste das Verfahren nach Genehmigung des Regionalplans erneut komplett unter Einsatz der entsprechenden personellen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen durchgeführt werden."

Ist das Grundstück aber nicht dennoch, wie manche sagen, zu groß?


Bei der Festlegung des Standorts wurde von Beginn an ein Gesamtgrundstück von 4,1 ha ins Auge gefasst. Daher wurde das Planungsrecht logischerweise einvernehmlich auf das gesamte Grundstück bezogen. Auf dem Grundstück müssen Gebäude, Stellflächen und Verkehrswege der Feuerwache hergestellt werden. Zudem werden sog. Ausgleichsflächen benötigt, eine Versickerung des Niederschlagswassers muss gewährleistet werden und möglicherweise müssen Gebäude, Stellflächen und Verkehrswege einer Rettungswache des Kreises Euskirchen möglich sein. An dieser sinnvollen Kooperation arbeitet die Gemeinde bereits mit dem Kreis im Austausch. Daher hat es keines weiteren Beschlusses dazu, wie von CDU und SPD nun gefordert, bedurft. 


Die Wehrleitung hat zudem in mehreren anderen Kommunen nachgefragt, die Rückmeldung war stets gleich: "Wenn wir nochmal neu planen müssten, dann mit einem größeren Grundstück. Wir haben jetzt Probleme mit der Fläche, uns fehlen Möglichkeiten zur Erweiterung, zur Anpassung an den sich verändernden Bedarf."


Darüber hinaus könnten dann noch eventuell vorhandene "Grundstücks-Restflächen" für Ausgleichsmaßnehmen zukünftiger Projekte der Gemeinde genutzt werden, ohne dass diese anderweitig dann wohl teurer gekauft werden müssten. 


Die weiteren von CDU und SPD gemachten Vorschläge, den Bauhof oder eine Niederlassung von Straßen NRW auf dem favorisierten Grundstück mit anzusiedeln, war sinnfrei. Es wurde in den Sitzungen und Arbeitskreisen unzählige Male klar dargestellt, dass dies planungsrechtlich im Außenbereich nicht zulässig ist. Dies wird auch bei der x-ten Prüfung zu keinem neuen Ergebnis führen.


Warum dann so viel Lärm um diese Entscheidung?


Die Fraktionen von Bündnis/Grünen, FDP und UWV kamen bedauerlicherweise in der jüngsten Sitzung unisono nicht umhin, die Frage in den Raum zu stellen, ob CDU und SPD dieses, für die Sicherheit der Menschen bedeutsame Thema, aus taktischen Gründen bis nach der Kommunalwahl 2025 hinauszögern wollen. 


Fakt ist: die Unfallkasse NRW sieht erhebliche Mängel an den bestehenden Feuerwehrgerätehäusern. Die notwendigen Maßnahmen würden in jedem Falle erhebliche Kosten und Investitionen verursachen. Auch wenn aktuell keine finalen, belastbaren Aussagen zu den Instandsetzungs- sowie Sanierungsnotwendigkeiten an sämtlichen Feuerwehrgerätehäusern getroffen werden können. Ebenso ist die zeitliche Abfolge gänzlich unbekannt. Dies gilt auch für mögliche Neu- und oder Erweiterungsbauten an gleicher Stelle. An einigen Standorten wurden und werden dabei weiter von Einzelnen einige zusätzliche Problemlagen und Fakten in den Diskussionen bewusst ausgeklammert. Zumindest ist man nicht gewillt auf diese auch nur ansatzweise einzugehen.


Die von CDU und SPD seit geraumer Zeit aufgebrachten Ideen zu Sanierungen, Erweiterung und Teilverlagerungen für Weilerswist und Vernich mögen auf den ersten Blick zunächst interessant und unter dem Gesichtspunkt unnötige Ausgaben zu vermeiden, bürgernah klingen. Leider sind dabei jedoch in Bezug auf Weilerswist und Vernich relevante und damit wesentliche Umstände in den Überlegungen nicht zu Ende gedacht. 


Es sei einerseits auf die oben aufgeführten Aspekte verwiesen. Zudem: Eine Verlagerung des Bauhofes und Nutzung der dann irgendwann möglicherweise freiwerdenden Bauhof-Immobilie als Erweiterung für den Standort der Löschgruppe Weilerswist ist ebenfalls keine ernstzunehmende Lösung, denn: Gebäude, die der Feuerwehr dienen, fallen in Hinblick auf eine Erdbebensicherheit baurechtlich in die sog. Bedeutungskategorie 4. Hier werden besondere Anforderungen definiert, welche für die meisten anderen Nutzungen, etwa für Gewerbe und Bauhof, nicht gelten. Dies Vorgabe gilt auch bei temporären Nutzungen. Ganz gleich, ob es sich dabei um Neubauten (in welcher Form auch immer diese errichtet werden) oder um bloße Nutzungsänderungen bestehender Gebäude handelt. Diese heute gültigen Normen müsste man dann bei den für die Umsetzung dieser Ideen notwendigen neuen Bauanträgen, ebenso bei Nutzungsänderungen, beachten. Was dies in der Realität bedeutet wollen einige Kommunalpolitiker scheinbar weiterhin nicht wahrhaben, keineswegs jedoch inhaltlich diskutieren. Man schweigt sich hierüber schlichtweg aus. Davon ganz abgesehen ist der Umstand, dass sowohl die Verlagerung des Bauhofes als auch die ebenfalls einmal in den Raum gestellte Nutzung einer bestehenden Gewerbeimmobilie nicht zum Nulltarif zu bekommen sein würde. 


Wie verhält es sich mit den Baukosten für den neuen Standort?


Hier liegen in den Ausführungen der einzelnen Akteure grobe Abweichungen. Die Spanne liegt hier in den Darstellungen zwischen 18 und 30 Millionen Euro. Das zeigt bereits, wie unscharf die in den Vordergrund geschobenen Zahlen sind. Bisher liegt nur eine sehr rudimentäre Schätzung des Fachplaners vor. Die wiederum wurde in der Vergangenheit dann von Einzelnen eigenmächtig, nach welchen Parametern auch immer, nach oben "korrigiert". Unberücksichtigt bleibt zudem der Umstand, dass die Planung mehrere Ausbaustufen vorsieht, die einerseits nicht zeitgleich und andererseits nicht zwingend von der Gemeinde alleine getragen werden müssen. Sprich: in einem ersten Anlauf ist die unseriöse, in den Raum gestellte Gesamtsumme gar nicht komplett der korrekte Bewertungsmaßstab, wenn man die Kosten eines Neubaus mit Sanierungen und Erweiterungen an alten, problembehafteten Standorten gegenüberstellt. Ebenso ist der Versuch die Kosten des Architekten als übermäßig hoch darzustellen nach Auffassung der UWV unredlich. Für Architektenleistungen gelten einheitliche Regelungen. Die gleichwohl in den Raum gestellten noch höheren Kosten für Wachen in der Nähe zu Weilerswist, etwa Brühl, sind aufgrund der zugrunde liegenden Umstände unbrauchbar. Hier spielen besondere Faktoren eine Rolle, die man in unserer Gemeinde. je nach Interessenlage, scheinbar gerne unter den Tisch kehrt. In Brühl z. B. handelt es sich nicht nur um eine hauptamtliche Wache mit noch höheren Anforderungen als an einem für Weilerswist notwendigen Standort für eine Freiwillige Feuerwehr, sondern überdies um ein zu kleines Grundstück, so dass man zudem wegen der Topografie nicht nur auf besonderer "Pfählung", sondern darüber hinaus auch noch kostenintensiv in die Tiefe und Höhe bauen muss


Dem gegenüber steht zudem der (Grundstücks)Wert nicht mehr benötigter anderer Flächen, etwa dem Feuerwehrgerätehaus Weilerswist.


Es wird zudem so getan, als ob für ein vermeintlich zu großes und zu teures Feuerwehrgerätehauses zwingend Steuern erhöht werden müssten. Einen Nachweis darüber sind die Skeptiker bisher allerdings schuldig geblieben. Fakt ist ebenfalls: es sind bisher gar nicht einmal alle denkbaren Finanzierungsmöglichkeiten geprüft worden. Ein dahingehender Antrag der UWV-Fraktion wurde letzten Jahres zwar beschlossen, auf ausdrücklichen Wunsch des Fraktionsvorsitzenden der CDU jedoch mit einem sog. „Sperrvermerk“ versehen. Ziel: erst nach abermaliger Beratung des UWV-Antrages, könnten für diese sinnvolle Prüfung notwendige Finanzmittel freigegeben werden. 


Schon in einer Darstellung vom 14.05.2024 hat die UWV die Sorge kundgetan, dass CDU und SPD mit ihrer Haltung - fernab der eigenen in der Vergangenheit gefassten Zielsetzung und Beschlusslagen - einen Ausstieg aus dem Projekt „Neubau Feuerwehr Weilerswist/Vernich“ forcieren könnten. Und dies, obgleich die Argumentation für eine angeblich sinnvolle Prüfung von Alternativen auf hölzernen Beinen steht. Die Aussage, man habe nie etwas gegen den Standort an der K 11 gehabt, passt faktisch nicht mit den bisherigen Prüfaufträgen und Argumentationen der letzten Monate zusammen. 


Foto: Uwe Wegner

von Frauen in der UWV 31. Juli 2026
Nächster Frauentreff: 11.08.2026 🌸 UWV-Frauentreff – Wir freuen uns auf euch! 🌸 Am Dienstag, den 11.08., um 19 Uhr ist es wieder Zeit für unseren nächsten Frauentreff im Caritas Quartiersbüro Weilerswist. Wie immer möchten wir einen entspannten Abend mit netten Gesprächen, Austausch und viel Zeit zum Kennenlernen verbringen. Egal, ob ihr schon öfter dabei wart oder einfach mal reinschnuppern möchtet – ihr seid herzlich willkommen. Getränke dürfen gerne selbst mitgebracht werden. 😊 Kommt vorbei, bringt gute Laune mit und verbringt ein paar schöne Stunden mit uns. Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend mit euch! 💜 Euer UWV-Frauenteam Foto: geralt auf pixabay.de
von Kreisverband 14. Juli 2026
Es gibt Ereignisse, die sich unauslöschlich in das Gedächtnis einer Region einprägen. Die Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 gehört dazu. Fünf Jahre sind vergangen – doch für viele Menschen im Kreis Euskirchen und den benachbarten Regionen ist diese Nacht bis heute nicht vorbei. 26 Menschen verloren allein in unserem Kreis ihr Leben. Familien verloren geliebte Menschen, ihr Zuhause, ihre Erinnerungen und oft auch ihre Lebensgrundlage. Heute halten wir inne. Wir gedenken der Verstorbenen. 🖤 Wir denken an alle, die bis heute mit den Folgen leben. Und wir vergessen niemanden. Die Flut hat unvorstellbares Leid gebracht. Sie hat uns aber auch gezeigt, was unsere Heimat ausmacht: Zusammenhalt, Mitmenschlichkeit und die Bereitschaft, füreinander einzustehen. Unser Dank gilt allen, die damals ohne zu zögern geholfen haben – den Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten, Polizei und Bundeswehr, den Hilfsorganisationen, den unzähligen Ehrenamtlichen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Kommunen, den Handwerksbetrieben, Unternehmen, Land- und Forstwirten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit angepackt haben. Ihr Einsatz bleibt unvergessen. Als UWV Kreisverband Euskirchen haben wir die Menschen in dieser schweren Zeit begleitet – und wir fühlen uns auch heute noch verpflichtet. Denn Wiederaufbau endet nicht mit reparierten Straßen oder erneuerten Gebäuden. Wiederaufbau bedeutet auch, Vertrauen zurückzugeben, Sicherheit zu schaffen und Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Wir werden niemals vergessen, was geschehen ist. Und wir werden nicht aufhören, uns für einen besseren Hochwasser- und Katastrophenschutz, starke Kommunen und eine lebenswerte Heimat einzusetzen. Unser Mitgefühl gilt allen Betroffenen. Unsere Anerkennung gilt allen Helferinnen und Helfern. Und unser Versprechen gilt der Zukunft: Die Flut wird niemals vergessen werden. Die Menschen werden niemals vergessen werden. Und unsere Verantwortung endet nicht.  🖤 Wir erinnern. 🤝 Wir stehen zusammen. 🏡 Wir gestalten die Zukunft. Text: KI-unterstützt
von Ratsfraktion 10. Juli 2026
In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates stand die Zukunft des Projekts „Digitales Lernen“ an der Gesamtschule Weilerswist auf der Tagesordnung. Die UWV hatte sich seinerzeit für die Einführung des Projektes an der Gesamtschule eingesetzt und erreicht, dass Haushaltsmittel eingesetzt werden. Insbesondere um weniger gut situierte Familien zu entlasten. Grundlage der gestrigen Beratung im Rat war die von der Gemeindeverwaltung vorgelegte Beschlussvorlage einschließlich des Konzepts für die Pilotphase sowie des Evaluationsberichts . Im Verlauf der Beratung machte die CDU-Fraktion jedoch deutlich, dass sie vor einer Fortsetzung der Digitalisierung an der Gesamtschule umfangreiche Ergänzungen und Nachbesserungen des bestehenden Konzepts erwartet. Die SPD-Fraktion sprach sich hingegen für eine Fortführung des Projekts aus und wollte die begonnenen Maßnahmen weiterführen. Der Vorsitzende der UVW-Fraktion, Uwe Wegner , unterbreitete daraufhin einen Vermittlungsvorschlag. Dieser sah vor, das Projekt sehr wohl fortzuführen, die Verwaltung aber gleichzeitig zu beauftragen, das Konzept entsprechend den von der CDU formulierten Anforderungen weiterzuentwickeln. Mithin seien die Forderungen der CDU zur Einarbeitung in das Konzept sehr zeitaufwändig, zumal auch ein personeller Wechsel der Schulleitung bevorstehe. Für diesen Vorschlag fand sich jedoch leider keine Mehrheit im Rat. Stattdessen beschloss eine Mehrheit aus CDU, AfD und FDP zunächst diese umfangreiche Überarbeitung des Konzepts einzufordern und bis dahin keine weiteren Mittel für die Ausstattung der Schule mit digitalen Endgeräten bereitzustellen. Nach Meinung der UVW-Fraktion droht mit dieser Entscheidung ein Einstieg in den Ausstieg der Digitalisierung an der Gesamtschule. Fraktionsvorsitzender Uwe Wegner : „Wir haben Verständnis für die CDU-Wünsche zur konzeptionellen Weiterentwicklung. Damit aber eine Fortführung, eine nahtlose Weiterentwicklung auszubremsen, das ist für uns nicht nachvollziehbar. Am Ende leiden hierunter die Schülerinnen und Schüler. Für diese und die Schule selbst ist dies unserer Ansicht nach ein Schlag ins Gesicht.“ Da die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr bereits laufen, werden die von der CDU als Bedingung formulierten Bedingungen die Ausstattung eines weiteren Jahrgangs mit digitalen Endgeräten nicht nur auf unvorhersehbare Zeit verzögern, sondern nach Einschätzung der UWV-Fraktion auch die gesamte weitere Digitalisierung gefährden. Wegner : „Wir befürchten, dass die konkreten Auswirkungen und die gesamte Tragweite des Beschlusses nicht allen Ratsmitgliedern in Gänze bewusst ist.“ Die UWV hat die Sorge, dass diese Entscheidung den Einstieg in einen Ausstieg des digitalen Lernens für alle sein könnte. Bemerkenswert ist aus Sicht der UVW-Fraktion, dass die hierfür notwendigen Haushaltsmittel zuvor vom Gemeinderat – also einschließlich der Stimmen der CDU, AfD und FDP - einstimmig beschlossen worden waren und somit zur Verfügung stünden. Die UWV Weilerswist wird sich weiterhin für verlässliche Rahmenbedingungen einsetzen, damit alle Schülerinnen und Schüler an den Weilerswister Schulen die Chancen des digitalen Lernens nutzen können. Foto: SchoolPRPro auf pixaby.de 
von Ratsfraktion Weilerswist 8. Juli 2026
Aus einer Initiative der UWV-Fraktion wird jetzt ein gemeinsames Projekt aller Fraktionen: Im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität wurde einstimmig beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Weilerswist voranbringen soll. Ausgangspunkt war unser Antrag , die Ladeinfrastruktur in der Gemeinde weiter auszubauen und die Verwaltung zu beauftragen, gemeinsam mit Energieversorgern nach geeigneten Standorten und Umsetzungsmöglichkeiten zu suchen. Im Ausschuss wurde deutlich, dass die Verwaltung aktuell keine eigenen Ladesäulen errichten soll. Stattdessen soll sie aktiv auf Energieanbieter zugehen und das Interesse der Gemeinde am weiteren Ausbau öffentlich machen. Nach Angaben der Verwaltung gibt es derzeit rund 40 öffentliche Ladepunkte im Gemeindegebiet, allerdings bislang ohne Interesse weiterer Anbieter an zusätzlichen Standorten. Genau hier setzt der gemeinsame Beschluss an: Künftig wird eine Arbeitsgruppe, bestehend aus der Verwaltung und je einem Mitglied jeder Ratsfraktion, gemeinsam daran arbeiten, Energieversorger für einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur in Weilerswist zu gewinnen. Zusätzlich soll das Interesse der Gemeinde öffentlich kommuniziert werden, um Investitionen zu erleichtern. Dass dieser Weg nun einstimmig beschlossen wurde, ist ein starkes Signal. Die UWV hatte das Thema bereits frühzeitig auf die Tagesordnung gebracht und konkrete Vorschläge für mögliche Standorte sowie den Dialog mit Energieversorgern eingebracht. Aus dieser Initiative ist nun ein gemeinsames Vorgehen aller Fraktionen entstanden. Unser Ziel bleibt klar: Mehr Ladeinfrastruktur für Elektroautos und E-Bikes dort schaffen, wo sie gebraucht wird – pragmatisch, gemeinsam mit Energieversorgern und ohne unnötige Belastung des Gemeindehaushalts. Text: KI-unterstützt Foto: stux auf pixaby.de
von Ratsfraktion 2. Juli 2026
Unsere Sportvereine leisten Tag für Tag wertvolle Arbeit – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Sie schaffen Gemeinschaft, fördern Gesundheit und tragen maßgeblich zum gesellschaftlichen Leben in Weilerswist bei. Deshalb laden die UWV-Fraktion und die FDP-Fraktion im Gemeinderat Weilerswist alle Verantwortlichen der Sportvereine herzlich zu einem gemeinsamen Austausch ein. 📅 Freitag, 10. Juli 2026 🕠 17:30 Uhr 📍 Großer Sitzungssaal des Rathauses Weilerswist Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist eine aktuelle Verwaltungsvorlage , nach der künftig grundsätzlich keine weiteren Maßnahmen an den gemeindlichen Sportstätten vorgesehen sind. Gleichzeitig bestehen weiterhin Fördermöglichkeiten, die neue Perspektiven eröffnen können. Wir möchten deshalb nicht übereinander sprechen, sondern miteinander. Uns interessieren insbesondere: Welche Wünsche haben die Vereine? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf? Welche Investitionen sind erforderlich? Welche Ideen gibt es für die Zukunft unserer Sportanlagen? Unser Ziel ist es, die Anliegen der Vereine kennenzulernen und als Grundlage für unsere weitere politische Arbeit mitzunehmen. Auch Vereine, die bislang keine Einladung erhalten haben, sind ausdrücklich willkommen. Sollte eine Einladung versehentlich nicht angekommen sein, freuen wir uns selbstverständlich dennoch über Ihre Teilnahme. Für unsere Planung bitten wir um eine Anmeldung bis Montag, 6. Juli 2026, möglichst mit Angabe der Personenzahl. Anmeldung u. a. über: uwe.wegner@uwvweilerswist.de Wir freuen uns auf einen offenen und konstruktiven Austausch. Bild: KI-generiert
von Frauen in der UWV 30. Juni 2026
Nächster Frauentreff: 14.07.2026 🌸🌸 UWV Frauentreff 🌸 Am Dienstag, den 14.07.2026, um 19:00 Uhr laden die UWV-Frauen wieder herzlich zum Frauentreff ein. 📍 Neu bei der Caritas im Quartiersbüro Heinrich-Rosen-Allee 6 Bei unserem Frauentreff stehen der persönliche Austausch, gute Gespräche und das Miteinander im Mittelpunkt. Dabei können Themen aus der Gemeinde, gesellschaftliche oder politische Fragen diskutiert werden – genauso willkommen sind aber auch die kleinen und großen Dinge des Alltags, die uns beschäftigen. ☕ Getränke und kleine Snacks sind vor Ort. Wer möchte, kann gerne etwas für sich oder die Gemeinschaft mitbringen. ❗Bitte beachten: Der Frauentreff findet ab sofort nicht nur an einem neuen Ort statt, sondern künftig auch regelmäßig am zweiten Dienstag eines Monats. Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen. Foto: geralt auf pixabay.de
von UWV im Kreistag 11. Juni 2026
Andy Bühl bringt wichtiges Zukunftsthema auf die politische Agenda – Zusammenarbeit im Kreis mit der SPD zahlt sich aus Die Sicherstellung der haus- und fachärztlichen Versorgung im Kreis Euskirchen rückt stärker in den Fokus der Kreispolitik. Im Ausschuss für Gesundheit und Bevölkerungsschutz wird sich der Kreis nun intensiv mit der aktuellen Versorgungssituation sowie den zukünftigen Herausforderungen beschäftigen. Für die Unabhängige Wähler-Vereinigung (UWV) ist dies ein wichtiger Erfolg, denn die Initiative für die politische Befassung mit diesem Thema ging ursprünglich von UWV-Kreistagsmitglied Andy Bühl aus. Bereits seit längerer Zeit beobachtet die UWV mit Sorge die Entwicklung der medizinischen Versorgung insbesondere im ländlichen Raum. Praxisnachfolgen werden schwieriger, die Altersstruktur vieler niedergelassener Ärztinnen und Ärzte gibt Anlass zur Sorge und in einzelnen Bereichen zeigen sich bereits erste Versorgungslücken. Gerade für die Menschen im Kreis Euskirchen ist eine wohnortnahe medizinische Versorgung jedoch ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. „Wir dürfen nicht erst handeln, wenn die Versorgungslage kritisch wird. Politik muss Entwicklungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen vorbereiten“, betont Andy Bühl. Da die UWV nach der letzten Kommunalwahl nicht mehr als eigenständige Fraktion im Kreistag vertreten ist, wurde frühzeitig nach Wegen gesucht, wichtige Themen dennoch wirksam in die politische Arbeit einzubringen. Die Entscheidung der beiden UWV-Kreistagsmitglieder Andy Bühl und Uwe Wegner, eng mit der SPD-Fraktion zusammenzuarbeiten, wurde anfangs durchaus kritisch betrachtet. Inzwischen zeigt sich jedoch immer deutlicher, dass diese Kooperation konkrete Ergebnisse ermöglicht. So konnte die von Andy Bühl angestoßene Diskussion über die zukünftige ärztliche Versorgung über die Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion aufgegriffen und schließlich in einen offiziellen Antrag überführt werden. Dieser sieht unter anderem vor, einen Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein in den Ausschuss einzuladen, um die aktuelle Versorgungslage, die Bedarfsentwicklung sowie mögliche Handlungsoptionen für die Zukunft darzustellen. Darüber hinaus soll auch über die Auswirkungen und Möglichkeiten des nordrhein-westfälischen Landarztprogramms berichtet werden. Dass das Thema schließlich als gemeinsamer Antrag von CDU und SPD eingebracht wurde, unterstreicht nach Auffassung der UWV gerade den Wert der engen Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion. Die Sozialdemokraten haben die Initiative der UWV aufgegriffen und innerhalb der Kreiskoalition vorangetrieben. Dadurch wurde aus einer Idee der UWV ein politischer Vorstoß mit realistischen Umsetzungschancen. Für die UWV ist dies ein gutes Beispiel dafür, wie politische Zusammenarbeit über Fraktions- und Parteigrenzen hinweg funktionieren kann. „Entscheidend ist nicht, wer am Ende unter einem Antrag steht, sondern dass wichtige Themen für die Bürgerinnen und Bürger vorangebracht werden“, erklärt Uwe Wegner. „Genau deshalb haben wir uns für diesen Weg entschieden.“ Die Verwaltung bestätigt in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Themas und kündigt an, dass die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein in der Ausschusssitzung umfassend zur aktuellen Versorgungssituation im Kreis Euskirchen berichten wird. Für die UWV zeigt dieser Vorgang, dass die Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion bereits jetzt konkrete Erfolge hervorbringt. Themen, die den Menschen im Kreis Euskirchen wichtig sind, gelangen auf die politische Tagesordnung und werden mit der notwendigen Aufmerksamkeit behandelt. Gleichzeitig bestätigt sich, dass eine konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit mehr bewirken kann als parteipolitische Abgrenzung. Die UWV wird sich deshalb auch weiterhin mit Nachdruck für eine starke medizinische Versorgung im Kreis Euskirchen einsetzen und die Entwicklung aufmerksam begleiten. Denn eine wohnortnahe ärztliche Versorgung gehört zur Daseinsvorsorge und damit zu den zentralen Aufgaben einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik. (T e xt ist KI- unterstützt ) 
von Ratsfraktion 8. Juni 2026
Die UWV-Fraktion hat für die n ächste Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung, Umwelt und Wirtschaftsförderung einen Antrag eingebracht, der einen umfassenden Bericht über die Arbeit der Wirtschaftsförderung der vergangenen drei Jahre fordert. Dabei geht es der UWV ausdrücklich nicht um Kritik um der Kritik willen, sondern um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes. "Die Unabhängigen" wollen wissen: ➡️ Welche Aufgaben wurden konkret wahrgenommen? ➡️ Welche Projekte wurden umgesetzt? ➡️ Welche Erfolge konnten erzielt werden? ➡️ Wo liegen Chancen und Entwicklungspotenziale für die Zukunft? Für die UWV ist klar: Wirtschaftsförderung bedeutet weit mehr als die Ansiedlung neuer Unternehmen. Eine moderne Gemeinde muss bestehende Betriebe stärken, Existenzgründungen fördern, Ortskerne beleben und attraktive Rahmenbedingungen für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen schaffen. Zu den Zielen der UWV gehören unter anderem: ✔️ ein zentraler Ansprechpartner für Unternehmen und Investoren ✔️ schnellere und digitale Verwaltungsabläufe ✔️ die Belebung leerstehender Ladenlokale ✔️ die Unterstützung lokaler Gewerbetreibender ✔️ regelmäßige Netzwerktreffen für Unternehmen ✔️ die Nutzung von Förderprogrammen ✔️ attraktivere Ortskerne ✔️ mehr Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit Sandra Fritzler , sachkundige Bürgerin der UWV, erklärt: "Weilerswist hat enormes Potenzial. Damit wir dieses Potenzial bestmöglich nutzen können, müssen wir wissen, wo wir stehen und welche Maßnahmen tatsächlich Wirkung zeigen. Transparenz schafft Vertrauen und bildet die Grundlage für gute Entscheidungen. Mir ist besonders wichtig, dass wirtschaftliche Entwicklung allen Menschen zugutekommt – dazu gehören für mich auch Barrierefreiheit, lebendige Ortskerne und eine hohe Lebensqualität für Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen." Die UWV möchte mit dem Antrag eine sachliche Grundlage schaffen, um die Wirtschaftsförderung künftig noch zielgerichteter auszurichten und Weilerswist als attraktiven Wohn-, Lebens- und Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Welche Ideen haben Sie für die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinde? Was sollte aus Ihrer Sicht verbessert werden? Foto: markusspiske auf pixaby.de 
von Ratsfraktion Weilerswist 7. Juni 2026
Die UWV-Fraktion im Rat der Gemeinde Weilerswist beantragt, das Thema „Errichtung von Ladesäulen“, in der nächsten Sitzung des Fachausschusses für Infrastruktur und Mobilität am 02.07.2026 in einem gesonderten Tagesordnungspunkt zu behandeln. „Wir sind der Meinung, dass die Infrastruktur für Ladesäulen in Weilerswist ausgebaut werden sollte“, erläutert Uwe Wegner, Fraktionsvorsitzender der UWV-Fraktion. „Daher fordern wir, im nächsten Fachausschuss folgende Beschlüsse zu fassen.", so Wegner weiter. Die Errichtung von Ladesäulen an dafür geeigneten Standorten. Diese könnten z.B. der Parkplatz am Rathaus, der P&R Parkplatz am Bahnhof oder der Parkplatz an der Gesamtschule sein. Die Prüfung durch die Verwaltung und die Suche nach weiteren geeigneten Standorten im gesamten Gemeindegebiet Die Verwaltung nimmt Kontakt zu den Energieversorgern auf, um die Umsetzung zu eruieren. Dabei soll sich die Prüfung bevorzugt auf regionale Anbieter und Öko-Strom-Produktion/-Einspeisung beziehen. „Seit dem 19. Mai kann beim Kauf eines Neufahrzeugs mit Elektromotor eine staatliche Förderung beantragt werden. Diese Förderung ist für die nächsten drei Jahre vorgesehen. Es ist daher zu erwarten, dass der Anteil der Elektroautos in der nächsten Zeit zunimmt.“, erklärt Wegner. „Wir, die UWV-Fraktion, sind der Meinung, dass die Gemeinde Weilerswist sich am Ausbau der Ladeinfrastruktur beteiligen sollte. Außerdem wäre es sicherlich förderlich, wenn Weilerswist sich auf diese Weise am Klimaschutz beteiligen würde.“, so Lydia Uschmann, sachkundige Bürgerin für die UWV-Frakion. Foto: stux auf pixaby.de
von Frauen in der UWV 27. Mai 2026
Nächster Frauentreff: 09.06.2026 🌸 UWV Frauentreff 🌸 Herzliche Einladung zu unserem nächsten Frauentreff! 📅 Dienstag, 09.06.2026 🕖 19:00 Uhr 📍 Caritas-Quartiersbüro Weilerswist Heinrich-Rosen-Allee 6 ⚠️ Wichtig – bitte beachten: Wir haben eine neue Location und einen neuen Turnus! 👉 Ab sofort treffen wir uns nicht mehr am 1. Dienstag, sondern immer am 2. Dienstag im Monat. Unser Frauentreff ist kein reines Politik-Treffen – im Mittelpunkt stehen Austausch, Begegnung und gegenseitige Unterstützung 💬✨ Trotzdem freuen wir uns, wenn du Fragen, Themen oder Anliegen mitbringst – egal ob persönlich, gesellschaftlich oder politisch. 💧 Wasser und Apfelschorle sind vor Ort vorhanden. Wer darüber hinaus etwas anderes trinken möchte, bringt sich bitte gerne selbst etwas mit. 🍪 Auch kleine Snacks dürfen sehr gerne mitgebracht werden. Freu dich auf einen offenen, ehrlichen Austausch, neue Impulse und eine starke Gemeinschaft. Egal ob du einfach mal rauskommen, dich vernetzen oder deine Gedanken teilen möchtest – du bist herzlich willkommen! 👉 Komm vorbei, so wie du bist. Wir freuen uns auf dich! 💜 Foto: geralt auf pixabay.de